Rentenangelegenheiten

Die Rentenantragstellung:
Um für Rathausbesucher unnötige Wartezeiten bei Rentenanträgen zu vermeiden, sind für Rentenanträge Termine zu vereinbaren.
Wer also eine Rente beantragen möchte oder Fragen zur Rente hat sollte vorher beim zuständigen Sachbearbeiter anrufen und einen persönlichen Termin mit ihm für die Stellung des Rentenantrags vereinbaren.

Bei der Antragstellung sollten Sie unbedingt die nachstehend aufgeführten Unterlagen mitbringen.

- den letzten Versicherungsverlauf (bitte prüfen, ob auch alle Zeiten erfasst sind!)
- für die Zeiten, die nicht im Versicherungsverlauf enthalten sind, müssen Sie Originalunterlagen mitbringen, z.B. Sozialversicherungsnachweisheft, Arbeitsbücher, Zeugnisse, Versicherungskarten, Bescheinigungen der Krankenkasse oder des Arbeitsamtes. Wenn wichtige Unterlagen fehlen, können Sie diese Zeiten durch eine Bescheinigung der zu dieser Zeit zuständigen Krankenkasse nachweisen.
Als Nachweis für Kindererziehungszeiten bringen Sie bitte die Geburtsurkunden der Kinder oder das Stammbuch mit, soweit für Sie in der Gemeinde Schönsee noch kein Familienbuch vorhanden ist.
- Angaben über Ihre Bankverbindung
- Unterlagen über Ihre Krankenversicherung (Anschrift und Versicherungsnummer Ihrer Krankenkasse)
- Nachweis über Ausbildung
- Nachweis über weitere Einkommen (z.B. Zusatzrente)

Im Einzelfall sind evtl. noch weitere Unterlagen erforderlich; dies kann bei einem persönlichen Gespräch im Rathaus abgeklärt werden.

Rundfunkgebühren

Das Verfahren für die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht wurde vereinfacht. Für die Befreiung ist seit 01.04.2005 die GEZ (Gebühreneinzugszentrale Köln) selber zuständig.
Eine Befreiung ist nur mehr möglich, wenn einer der folgenden Befreiungstatbestände vorliegt:

Befreiungstatbestände:
- Sozialhilfebezug
- Bezieher von Grundsicherungsleistungen im Alter oder wg. Erwerbsminderung
- Empfänger von Arbeitslosengeld II
- Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz
- Empfänger von Ausbildungsförderung (aber nicht bei Eltern wohnhaft)
- Sonderfürsorgeberechtigte
- Empfänger von Hilfe zur Pflege nach SBG XII oder Kriegsopferfürsorge etc.
- Empfänger von Pflegezulagen etc.
- Behinderte Menschen (blind GdB 60%, o. hörgeschädigt, gehörlos, oder ab GdB v. 80% u.
- Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen nicht mehr möglich)

Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch eine Ermäßigung der Rundfunkgebühren beantragt werden.

Antragstellung:

Bei der Antragstellung an die GEZ müssen die entsprechenden Leistungsbescheide im Original oder in beglaubigter Kopie vorgelegt werden.
Die neuen Antragsformulare können bei der Gemeinde abgeholt werden. Bei weiteren Fragen, der Beglaubigung der Bescheide bzw. der Weiterleitung der Anträge an die GEZ ist Ihnen die zuständige Sachbearbeiterin in der Gemeinde behilflich.
Der Befreiungsantrag kann auch im Internet unter www.gez.de heruntergeladen werden und – mit den Originalleistungsbescheiden oder einer beglaub. Kopie- vom Antragsteller direkt an die GEZ eingesandt werden.

Die Antragstellung und die Erteilung der Gebührenbefreiung ist kostenfrei!

Telefongebührenermäßigung

Die Deutsche Telekom hat seit dem 1.1.2000 den bisherigen Sozialanschluss geändert und gewährt seither nur mehr bestimmten Personengruppen einen Sozialtarif ( Gebührenermäßigung ) auf die Entgelte für bestimmte Verbindungen im T-Net. 
Der Sozialtarif gilt für alle T-Net Standardverbindungen (City-, Deutschland-, Auslandsverbindungen) sowie für alle AktivPlus Verbindungen. Nicht berücksichtigt werden z. B. T-Net Verbindungen zu den Mobilfunknetzen, Funkrufdiensten und Sonderdiensten (z. B. 0190-Rufnummern) sowie Verbindungen, die über andere Anbieter geführt werden (Call-by-Call).
Jeder berechtigte Kunde erhält nur eine soziale Vergünstigung.
Beim neuen Sozialtarif wird dem berechtigten Personenkreis der zustehende Vergünstigungsbetrag auf die Gesprächsgebühren des laufenden Monats gutgeschrieben. Der Betrag kann nicht auf folgende Monate übertragen werden.
Jeder berechtigte Kunde erhält nur eine Vergünstigung.
Die Gebührenermäßigung ist befristet und an die Befristung der Rundfunkgebührenbefreiung bzw. den BAföG-Bezug gebunden. Eine Verlängerung ist auf Antrag möglich.

Befreiungstatbestände und Höhe der Telefongebührenermäßigung:

Eine  Ermäßigung von mtl. 6,94 € erhalten Sie, wenn Sie:
a) von der Rundfunkgebührenpflicht befreit sind. Anstelle des Befreiungsbescheides kann auch ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „RF“ vorgelegt werden,
b) oder einen Bewilligungsbescheid über BaföG vorlegen können.

Eine Ermäßigung von mtl. 8,72 € erhalten Sie, wenn Sie:
eine Behinderung (blind, gehörlos oder sprachbehindert mit einem Grad der Behinderung von mindestens 90 haben). Dies gilt auch, wenn ein Angehöriger der mit Ihnen in Hausgemeinschaft lebt die Voraussetzungen erfüllt.

Antragstellung:
Der Antrag ist direkt an die Deutsche Telekom AG, 97067 Würzburg einzusenden. Über den Antrag selbst entscheidet die Deutsche Telekom.

Antragstellung und Erteilung der Telefongebührenermäßigung sind kostenfrei!

Schwerbehindertenausweis

Wo stelle ich den Antrag, wie wird die Schwerbehinderteneigenschaft festgestellt?
Schwerbehinderte Menschen erhalten auf Antrag einen Schwerbehindertenausweis.
Das für den Wohnort zuständige Amt für Versorgung und Familienförderung – Versorgungsamt – hat auf Antrag die Behinderung, den Grad der Behinderung und gegebenenfalls weitere gesundheitliche Merkmale festzustellen. Es erteilt hierüber einen Feststellungsbescheid, in dem der Grad der Behinderung, die weiteren gesundheitlichen Merkmale und die einzelnen Gesundheitsstörungen angegeben werden, und zwar auch dann, wenn der festgestellte Grad der Behinderung weniger als 50 beträgt.

Dieser Antrag ist mit dem dafür vorgesehenen Formblatt beim
Zentrum Bayern Familie und Soziales
- Region Oberpfalz -
Landshuter Str. 55
93053 Regensburg


zu stellen.
Bitte füllen Sie den Antrag vollständig aus und fügen alle in Betracht kommenden Unterlagen (z. B. Befundberichte, ärztliche Gutachten, etc.) über den derzeitigen Gesundheitszustand bei. Je vollständiger die kompletten Unterlagen sind, desto schneller kann Ihr Antrag bearbeitet und darüber entschieden werden.
Der Antrag ist auch bei der Gemeinde erhältlich und kann direkt auch dort gestellt werden.

Schwerbehindertenausweise auch per Online-Antrag hier möglich.