Spatenstich STE

Was lange währt, wird endlich gut! Mit entsprechender Freude trafen am 11. Mai alle Teilnehmer und Interessierte zum Spatenstich der STE auf dem Areal hinter der Schule ein. Bei strahlendem Sonnenschein waren schon vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung zahlreiche Menschen versammelt und warteten auf den symbolischen Startschuss für den Neubau der Sozialtherapeutischen Einrichtung um 14 Uhr. Die Ankunft der geladenen Gäste zog viele Blicke auf sich. Mit der Anwesenheit des Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler, des Landrats Thomas Ebeling und Julian Preidl als Vertreter des MdL Robert Riedl wird klar, dass dieses Projekt von großer Bedeutung ist – weit über Schönsees Grenzen hinaus. Selbstverständlich durften auch Florian Hofmann und Gerhard Karl, Projektmanager und Geschäftsführer der KHK Projekt + Bau GmbH nicht fehlen. Ebenso nahm der Ärztliche Leiter des Bezirksklinikums Wöllershof Dr. Markus Wittmann an der Feierlichkeit teil. Die „Schönseer Riege“ bestand aus den drei Bürgermeistern Reinhard Kreuzer, Andreas Hopfner und Josef Fleißer, die von einigen Stadträten unterstützt wurden. Pfarrer Wolfgang Dietz fand sich ein, um dem neuen Projekt den Segen zu geben und um göttlichen Beistand für das Gelingen zu bitten. Ingeburg Hirschleb, der Einrichtungsleiterin der STE, war die Freude über den neuen Bauplatz schon im Vorfeld anzusehen und auch zu hören: dankbar sei sie für diese Lösung, für das unbeschreibliche Glück an genau diesem Ort, „perfekt und mit guter Schwingung“, bauen zu können.

Nachdem die Runde komplett war, schritt Pfarrer Wolfgang Dietz zur Tat und segnete das Projekt. Er sagte während der Zeremonie einen Satz, der schon beim Voranbringen des Neubaus oberste Prämisse war: „Wir lassen keinen allein!“. Anschließend hielten Bürgermeister Reinhard Kreuzer, Bezirkstagspräsident Franz Löffler und Landrat Thomas Ebeling ihre Ansprachen. Die Erleichterung, dass man gleich den Spaten in der Hand halten würde, war allen anzumerken. Denn dieses Projekt so auf den Weg zu bringen, mit einer Fördersumme von 8 Millionen Euro, war beileibe kein leichter Weg. Aber nun sei er geschafft. Alle drei waren sich einig, dass dieser Schritt für die Bewohner der STE, für die Angestellten, aber auch für Schönsee selbst von großer Bedeutung sei. Dabei betonten sie, wie wichtig diese Institution sei. Es gehe hierbei nicht nur um ein „Gebäude“. Im Fokus müssen immer die menschlichen Aspekte stehen. Der Wirtschaftsfaktor in der kleinen Stadt sei nicht zu unterschätzen, auch wenn die menschlichen Aspekte im Fokus stünden. Wer eine sozial gerechte Gesellschaft haben möchte, müsse sich auch überlegen, wie man mit diesen Menschen umgeht, mahnte Bezirkstagspräsident Löffler an. Anspruch einer solchen Einrichtung müsse auch sein, dass sich Bewohner und Mitarbeiter wohlfühlen. Nachdem alle Herausforderungen gemeistert wurden, bleiben den Rednern nur noch die guten Wünsche für die Bauzeit. Denn „Standort, Betreiber, Mitarbeiter und auch die Anbindung an eine medizinische Einrichtung“ passen nun zusammen, wie Bezirkstagspräsident Löffler resümierte.

Ingeburg Hirschleb geht bei ihrer Rede intensiver auf die Probleme und Widrigkeiten ein, die überwunden werden mussten, bis es endlich zum Spatenstich kommen konnte. 7 Jahre Hoffen und Bangen liegen hinter der Einrichtungsleiterin. Heute sei sie mehr als dankbar, dass nach all der Planungszeit die optimale Lösung und der perfekte Bauplatz gefunden wurden. Ihr Dank richtet sich auch an Bürgermeister Kreuzer, Landrat Ebeling und Bezirkstagspräsident Löffler für die Unterstützung, sodass nun BTHG-gerecht gebaut werden kann. Es geht um Integration, um Begegnung auf Augenhöhe, so die STE-Leiterin. Mit dem Neubau eröffnen sich auch völlig neue Möglichkeiten in den therapeutischen Ansätzen. Frühstück und Abendessen könnten dort in die Selbstverantwortung fallen, was die Selbständigkeit weiter fördert und fordert. Die neuen Gegebenheiten kommen der Konzeptänderung der therapeutischen Einrichtungen insgesamt sehr entgegen, soll doch der Fokus vor allem auf die Frage gelegt werden: „Wo geht´s hin mit mir?“. Weg von der Sucht als Mittelpunkt, sollen die Bewohner in eine gute Schwingung kommen und so ihr Leben künftig leichter meistern. Wenn jeder ein eigenes kleines, würdiges Reich hat, fällt es natürlich leichter, in diesen angestrebten, positiven Gemütszustand zu kommen und wieder eine Lebensperspektive zu kultivieren.

Nach diesen vielversprechenden Worten von Ingeburg Hirschleb heißt es: ran an die Spaten, damit der symbolische Akt begangen werden kann. Beinahe synchron wird gestochen und geschaufelt. Blickt man in die freudigen Gesichter der „Spatenstecher“ ist es offensichtlich: jetzt wird alles gut.

 

STE Spatenstich

Der neue Grenzflüsterer ist da!

GrenzflüstererTitelbild 2/22

Hundebesitzer aufgepasst !!!

Nach Informationen, die an die Stadt Schönsee herangetragen wurden, besteht der Verdacht, dass im Gemeindebereich Schönsee Giftköder ausgelegt werden. Daher rät die Stadt allen Hundebesitzern, ein wachsames Auge auf ihre flauschigen Lieblinge zu haben. In welcher Form genau die Köder ausgelegt werden, ist derzeit nicht bekannt. Daher ist es sinnvoll, darauf zu achten, dass die Hunde beim Spaziergang nichts zu sich nehmen. Sollten Sie detailliertere Informationen haben oder Beobachtungen gemacht haben, bittet die Stadt darum, dies zu melden.

Ergänzung: Es wurden uns neue Fälle aus der Kirchstraße in Schönsee, Weberhäuser, Dietersberg und Eslarn gemeldet - es ist wirklich überall größte Vorsicht geboten!

Hausmüll am Friedhof entsorgt – das kann teuer werden

In den letzten Monaten musste die Stadt Schönsee erhöhte Kosten für die Entsorgung des Friedhofabfalls leisten, da es vermehrt zu starken Verunreinigungen durch Hausmüll, Plastik etc. gekommen ist.

Die Stadt Schönsee weist nochmals eindringlich darauf hin, dass die Ablagefläche für Erde, Blumen, Verrottbares aus Trauerkränzen, etc. auch wirklich ausschließlich für verrottbare Abfälle des Friedhofs verwendet werden darf.
Für die Entsorgung von Hausmüll ist ausschließlich die Mülltonne zu nutzen.
Gegenstände, wie Schrott, Sperrmüll, Flachglas, Altholz, etc. können -kostenlos- im Recyclinghof in der Eslarner Straße abgegeben werden. Eine Auflistung hierzu finden Sie unter dem Reiter Abfallwirtschaft...

Sollte es weiterhin dazu kommen, dass Kränze im Ganzen (samt Drähten, Plastikschleifen, etc.) oder sogar Hausmüll in diesem Container entsorgt werden, müssen künftig Mehrkosten für die Entsorgung auf alle Grabinhaber auf dem Friedhof umgelegt werden.

Sollte Jemand bei der unsachgemäßen Entsorgung seines Mülls erwischt werden, scheut die Stadt künftig nicht davor ein Bußgeld sowie die Entsorgungskosten zu erheben.
Auch bittet die Stadt um Hinweise aus der Bevölkerung, welche selbstverständlich vertraulich behandelt werden.

Vielen Dank!

Verschmutzungen durch Hundekot - Stadt Schönsee

Die Stadt Schönsee weist darauf hin, dass es aktuell vermehrt zu starken Verschmutzungen durch Hundekot im Kurparkareal und auf anderen Gehwegen kommt.

Dieses Verhalten von manchen Hundehaltern ist untragbar und soll künftig durch Ordnungsgelder bestraft werden.

Die Stadt hat im vergangenen Jahr einen nicht unerheblichen Betrag in 15 sogenannte Belloo-Boxen – Hundetoiletten investiert, welche im gesamten Stadtgebiet und der Umgebung aufgestellt wurden.

Wir möchten nochmals alle Hundebesitzer eindringlich darum bitten, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ordnungsgemäß aufzusammeln und zu entsorgen – Der Umwelt & Ihrer Mitmenschen zuliebe.

Vielen Dank!

"Schönes" für Schönsee

Laden

Am Freitag, den 10. Dezember war es endlich soweit! Für Bettina Paa und Helena Večeřová ging mit der Eröffnung ihres kleinen Ladens in der Schönseer Hauptstraße ein Traum in Erfüllung. Noch am Donnerstag wurden die letzten Tapezierarbeiten ausgeführt, bevor die beiden jungen Frauen am Freitag die Türe für die Kunden öffneten. In stilvoller Wohlfühlatmosphäre begrüßten sie allerdings nicht nur die Liebhaber der Handwerkskunst, sondern auch Bürgermeister Reinhard Kreuzer. Der erschien mit zwei adventlichen Blumensträußen und überbrachte seine Glückwünsche zu dem mutigen Schritt, in der jetzigen Zeit, das Wagnis der Selbstständigkeit mit einem Ladengeschäft einzugehen. Glücklich sei er darüber, dass dieses Geschäft nun wiederbelebt ist und der Leerstandsproblematik entgegenwirkt. Auch von dem Sortiment, das aus handgefertigten Artikeln besteht, zeigt er sich begeistert. Ob Helenas Nähkünste oder Bettinas Keramikkunst – für jeden Geschmack lässt sich in dem kleinen Zauberladen etwas finden. Etwas enttäuscht sind die beiden Geschäftsfrauen, weil pandemiebedingt keine Eröffnungsparty stattfinden kann. Aber Kreativität macht vor Auflagenhindernissen keinen halt und so gibt´s kurzerhand eine „to-go-Eröffnungsfeier“ und Plätzchen oder Sekt können mit nach Hause genommen werden. Dort können die Kunden ihre neu erworbenen Schätze dann in aller Ruhe feiern. Reinhard Kreuzer sieht in der Geschäftsidee großes Potential, weiß aber um die Schwierigkeiten, die jeden Betrieb von Zeit zu Zeit ereilen: „Überall gibt es auch Durststrecken. Wenn´s mal nicht so gut läuft, haltet durch und werft die Flinte nicht gleich ins Korn. Ihr habt so tolle Produkte, es geht immer wieder aufwärts“. Und dann folgt auch schon der Abschied, um den wartenden Kunden coronakonformen Einlass gewähren zu können.